Neunter Vortrag

GA 114/1909-09-25/p022 ·1909-09-25 · original (original)
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Aber es ist ein Unterschied zwischen der Weisheit, dem Gedanken, und der lebendigen Kraft, die wirkt. Und es ist ein Unterschied, zu wissen, wie das Ich sein muß, und die lebendige Kraft in sich einfließen zu lassen, die dann wieder von dem Ich ausfließen kann in alle Welt, so wie von dem Christus ausfließend diese Kraft wirkte auf die Astralleiber, Atherleiber und physischen Leiber seiner Umgebung. Zu wissen, was der Inhalt der Lehre vom Mitleid und von der Liebe ist, das ist der Menschheit möglich geworden durch den Einschlag, den der große Buddha gebracht hat. Was dagegen der Christus gebracht hat, das ist zunächst eine lebendige Kraft, ist nicht Lehre. Er selber hat sich hingegeben, er ist heruntergestiegen, um nicht bloß in die menschlichen Astralleiber einzufließen, sondern in das Ich, damit dieses die Kraft hat, das Substantielle der Liebe von sich strahlen zu lassen. Das Substantielle, den lebendigen Inhalt der Liebe, nicht bloß den weisheitsvollen Inhalt der Liebe hat der Christus auf die Erde gebracht. Darum handelt es sich.

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Cite: GA 114/1909-09-25/p022 · edition original