Erster Vortrag

GA 116/1909-10-25/p027 ·1909-10-25 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Nach stenografischen Mitschriften» (From shorthand transcripts). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Was der Buddha geleistet hat, mußte in die Verstandes- oder Gemütsseele hineingetragen werden. Diese Verstandesseele hat dadurch, daß sie in der Mitte zwischen Empfindungsseele und Bewußtseinsseele drinnensteht, die ganz besondere Eigentümlichkeit, daß sich die Dinge nicht über Kreuz wiederholen. Wie sich der urindische Zeitraum im siebenten, der urpersische im sechsten Zeitraum wiederholen wird, und wie der vierte für sich allein dasteht, so steht auch die Verstandesseele für sich allein da. Die Kräfte für unsere intellektuellen Fähigkeiten, die erst in der Bewußtseinsseele entstehen mußten, konnten nicht in der Verstandesseele entwickelt werden, sie mußten aber gerade, obwohl sie erst später auftreten sollten, bereits früher veranlagt und angeregt werden. Mit anderen Worten: Es mußte der Impuls für das logische Denken früher gegeben werden, als der Impuls für das Gewissen durch Buddha gegeben wurde. Das

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