Dritter Vortrag
Wenn eine solche Sache von dieser oder jener Seite geschildert wird, so bitte ich Sie recht sehr, nehmen Sie eine solche Schilderurig niemals so, als ob gleich alles damit gegeben würde; sondern es kann immer nur ein Gesichtspunkt herausgegriffen werden. Es ist im Laufe der Jahre schon viel gesagt worden, was alles durch den luziferischen Einfluß im Laufe der Entwickelung geschehen ist. Das alles gehört auch dazu, aber das können wir jetzt nicht wiederholen. Heute werden wir nur einen Gesichtspunkt herauszuheben haben, der uns eine bestimmte Seite charakterisiert. Dieser Gesichtspunkt besteht darinnen, daß der Mensch durch diesen luziferischen Einfluß früher zu einer Entwickelungsstufe gekommen ist, als es ihm eigentlich vorausbestimmt war, als es sozusagen in der weisen Weltenlenkung für ihn vorgesehen war. Der Mensch ist durch den luziferischen Einfluß in seine drei von den früheren Verkörperungen der Erde herübergekommenen Wesensglieder, in seinen astralischen Leib, in seinen Ätherleib und in seinen physischen Leib tiefer hineingestiegen, ist mehr mit ihnen verstrickt worden, als wenn es keinen luziferischen Einfluß gegeben hätte. Der Mensch wäre mit seinem Ich sozusagen den geistigen Welten näher geblieben, hätte sich länger als ein Glied der geistigen Welt mit seinem Ich gefühlt, wenn der luziferische Einfluß nicht bewirkt hätte, daß dieses Ich tiefer hineingestiegen ist in astralischen Leib, Ätherleib und physischen Leib. Der Mensch ist sozusagen tiefer auf die Erde heruntergestiegen in der lemurischen Zeit durch den luziferischen Einfluß.
Cite:
GA 116/1910-02-02/p008 · edition original