Das Ich, der Gott im Innern und der Gott der äusseren Offenbarung

GA 117/1909-12-04/p028 ·1909-12-04 · original (original)
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Also heute ist unsere Sprache - und am meisten ist das bei der wissenschaftlichen Sprache der Fall - eine Sprache geworden, die nur noch Materielles auszudrücken vermag. Dadurch ist das, was, während wir sprechen, in unserer Seele ist, nur verständlich denjenigen Fähigkeiten unserer Seele, die an das physische Gehirn als ihr Instrument gebunden sind; und dann versteht die Seele nichts mehr von all dem, was mit diesen Worten bezeichnet ist, wenn sie entkörpert ist. Wenn die Seele durch die Pforte des Todes gegangen ist, sich nicht mehr bedient des Gehirns, dann sind alle wissenschaftlichen Erörterungen von heute Gebilde, die der entkörperten Seele etwas ganz Unverständliches sind. Sie hört nicht einmal, nimmt nicht wahr das, was man in der Sprache der heutigen Zeit ausdrückt. Es hat keinen Sinn mehr für eine entkörperte Seele, weil es nur Sinn hat für dasjenige, was auf dem physischen Plan ist.

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Cite: GA 117/1909-12-04/p028 · edition original