Vierter Vortrag

GA 117a/1910-01-07/p010 ·1910-01-07 · original (original)
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Zweitens, dass den Menschen nach und nach aufging der Sinn für die äußere Welt; dass die Welt ein äußerer Ausdruck für den Geist sei. Das hatte Zarathustra dem persischen Volk beizubringen, [das hatte er] als Mission gehabt. Das war der Sinn seiner Sonnenlehre; [die] Maya ist [der] Ausdruck für spirituelle Wesenheit[en]. Nicht bloß im Innern kann der Mensch Geist wahrnehmen, sondern auch durch den Schleier der äußeren Illusion. So brachte der Zarathustra seinem Volke die Lehre des Lichtes in dieser Welt bei. Die Stimmung seiner Lehre war ungefähr diese: Oh, wir Menschen sind in Bezug auf unsere Sinne und [unseren] Verstand jetzt noch unvollkommen. Aber wir werden allmählich uns heranbilden. Hinter der Illusion ist der spirituelle Sinn der Welt, und wir werden uns so entwickeln, dass dieser Geist an uns herankommt.

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