Vierter Vortrag
Nur innerhalb der Maya ist man getrennt von dem, was man liebt. Überwindet man die Sinnenwelt, so ist umso intensiver die Vereinigung. Es ist unmöglich durch den Fortschritt im Geist getrennt zu sein von dem, was man liebt. Vereinigt mit dem, was man nicht liebt? Man lernt alles lieben. Nicht erreichen, was man begehrt? Wir erlangen so geläuterte Begierden, dass Hindernisse des Physischen sich uns nicht in den Weg legen. So stellt sich der große Fortschritt dar von der Buddha- zur Christuslehre. Nicht fliehen, nicht verlassen, sondern mitnehmen sollen wir die Welt. Sich erlösen von der Welt will der Buddha. Die Welt miterlösen will Christus.
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GA 117a/1910-01-07/p023 · edition original