Vierter Vortrag
Im Jordan erlebte Jesus von Nazareth jenes unendliche Maß des Schmerzes, das der Gautama Buddha einst auf seine Seele geladen; dies musste der Jesus erleben. All die Herrlichkeit, zu der die Menschheit berufen, stand einerseits als Bild vor ihm, als das Leid auf der anderen Seite. Er konnte sich sagen: «Da ist das Bild, das aus dem reinen Ätherleib kommt, die Menschen haben es verscherzt, um zum physischen Leib zu kommen. Was im andern Bilde ist, das ist, was die Besten empfunden haben, das Leid, den Schmerz um die Menschen.»
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GA 117a/1910-01-07/p024 · edition original