Sechster Vortrag

GA 117a/1910-01-10/p027 ·1910-01-10 · original (original)
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Dies kann nicht bloß von jedem, der hellsehend ist, konstatiert werden, sondern kann auch durch die Theosophie völlig logisch bewiesen werden. Im Johannes-Evangelium wird diese Geistigkeit besonders hervorgehoben. Der Geist, der im Gottmenschen Christus Jesus wirkt, ist so stark, dass er nicht allein auf andere Menschen einwirken, sondern auch über ihre Empfindungen befehlen kann. Darum wird erzählt, dass Jesus durch seine Willenskraft das Wasser, das in die Krüge gelehrt wurde, so beeinflusste, dass es auf die Gäste dieselbe Wirkung wie Wein hatte. Bei den Gästen war die Empfindung wirklich - für sie war es Wein, was sie tranken. In dieser Erzählung wird uns gezeigt, welch ein mächtiger Wille, in Liebe umgewandelt, in dem Christus wirkte, denn nur ein solcher Wille kann auf diese Weise in anderen Menschen aufleuchten.

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