Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der Ätherischen Welt

GA 118/1910-01-25/p010 ·1910-01-25 · original (original)
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Da wollen wir uns nun einmal heute, damit wir uns in bezug auf das Folgende recht gut verstehen, so deutlich als möglich vor das geistige Auge rücken, wie diese unsere Seelen waren - nun, sagen wir einmal, um gleich etwas Bedeutungsvolles zu haben - nach der atlantischen Katastrophe, als sie verkörpert waren in denjenigen Leibern, die auf der Erde nur möglich waren zur Zeit der ersten indischen Kultur. Wir müssen diese erste indische Kultur nicht so auffassen, daß sie sich nur im alten Indien geltend gemacht hat. Dieses indische Volk war damals nur das tonangebendste, das wichtigste, aber die Kultur der ganzen Erde war eine andere und hatte Eigentümlichkeiten, die geprägt waren sozusagen von dem, was die Führer für die alten Inder angaben. Wenn wir nun unsere Seelen betrachten, wie sie dazumal waren, so müssen wir uns zuallererst sagen: Eine solche Erkenntnis, wie die Menschen sie heute haben, die war dazumal noch ganz unmöglich. Ein so deutliches Selbstbewußtsein, ein so deutliches Ich-Bewußtsein wie heute, das gab es dazumal nicht. - Die Menschen haben sozusagen kaum daran gedacht, daß sie ein Ich sind. Dieses Ich war zwar schon als eine Kraft in den Menschen, aber die Erkenntnis des Ich ist noch etwas anderes als die Kraft des Ich, die Wirksamkeit des Ich. Also die Menschen waren noch nicht mit einer solchen Innerlichkeit behaftet, wie sie es heute sind. Dafür aber hatten sie ganz andere Fähigkeiten, dafür hatten sie das, was wir oft genannt haben ein altes dämmerhaftes Hellsehen.

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