Innere Evolution Und Äussere Entwickelungsmöglichkeiten

GA 118/1910-01-30/p006 ·1910-01-30 · original (original)
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Wir nehmen an, wir hätten ein solches Kind. Es wächst heran. Wir geben zwar acht, daß es sich bis zum 7. Jahr regelmäßig entwickelt, sehen darauf, daß es recht gut ißt und trinkt, daß es pausbackig wird. Auf dies wird recht gut gesehen. Das Kind sieht wohlgenährt aus. Wir sorgen auch vom 7. Jahre weiterhin, daß das Kind gut genährt wird, aber jetzt beginnen wir die Regeln außer acht zu lassen, durch die in vernünftiger Weise die Erziehung des Kindes vom 7. Jahre an geregelt sein muß. Wir beginnen jetzt außer acht zu lassen diese Regeln, und wir begehen zum Beispiel den Fehler, daß wir bei einem solchen Menschen den materialistischen Vorurteilen erliegen und sagen, wir wollen hauptsächlich darauf sehen, daß das Kind möglichst früh zu einem verstandesmäßigen Urteilen kommt, daß es möglichst früh lernt, ein eigenes Urteil zu haben. Das ist ja heute so Gebrauch aus unserer materialistischen Denkungsweise heraus. Ich habe das Beispiel schon öfters angeführt.

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