Buddhismus Und Das Paulinische Christentum

GA 118/1910-02-27/p008 ·1910-02-27 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Der Mensch war nicht immer so, wie er jetzt ist. In früheren Zeiten hatte der Mensch, um zu Erkenntnis zu gelangen, nicht nur seinen physischen Leib zur Verfügung, sondern es war damals eine Art hellsehende Erkenntnis über die ganze Menschheit verbreitet. Die Menschen wußten, daß es geistige Hierarchien gibt, so wie wir wissen, daß es Pflanzen und so weiter gibt. Urteilskraft war nicht vorhanden, dafür sah man die schöpferischen Wesen selbst. Diese Weisheit schwand allmählich dahin; aber eine Erinnerung daran blieb. In Indien, Persien, auch noch in Ägypten gab es eine Erinnerung an frühere Erdenleben. Die Seele des Menschen war damals so gestimmt, daß man wußte: Ich stamme von göttlichen Wesen ab, aber meine Verkörperungen sind allmählich so stark ins Physische gedrungen, daß mein Blick für das Geistige verdunkelt worden ist.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/118/1910-02-27/p008.json
Cite: GA 118/1910-02-27/p008 · edition original