{"corpus":"steiner","locus":"GA 118/1910-03-05/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Vor allen Dingen müssen wir uns der Wirksamkeit jenes Gegensatzes auf den Menschen bewußt werden, der sich da ausdrückt in Komet und Mond. Wir müssen ihn uns nun nicht bloß so denken, daß dieser Gegensatz sich nur ausdrückt in alledem, was zum Beispiel Mann und Frau in der Menschheit ist, sondern wir müssen uns klar sein darüber, daß sozusagen männliche Eigenschaften in jeder Frau und weibliche Eigenschaften in jedem Manne sind. Wir wissen ja auch, daß der Ätherleib des Mannes weiblich, und der der Frau männlich ist, und dadurch wird die Sache gleich außerordentlich kompliziert. Da müssen wir uns jetzt klar sein, daß dasjenige, was im Manne weiblich ist, nämlich der Ätherleib, zu dem, was in der Frau männlich ist, nämlich wieder der Ätherleib, den Gegensatz umkehrt, daß da sozusagen die Wirkung des Kometarischen und Lunarischen sich umkehrt in bezug auf den Ätherleib. Auch in bezug auf den astralischen Leib und das Ich sind die Wirkungen da. So daß also jener Gegensatz des Kometen und des Mondes tief einschneidende Bedeutung hat für die Menschheitsentwickelung auf der Erde. Nun, daß die Mondenentwickelung mit der Beziehung der Geschlechter einen geheimnisvollen Zusammenhang hat, der sich einer exoterischen Betrachtungsweise allerdings entzieht, den Sie aber kennenlernen werden, das drückt sich Ihnen ja unter anderem in dem scheinbar ganz Nebensächlichen aus, daß das Ergebnis des Männlichen und Weiblichen in ihrer Zusammenwirkung, das Kind, zehn Mondenmonate zu seiner Entwickelung vor der Geburt, von der Empfängnis an, braucht, und daß selbst die heutige Wissenschaft noch nicht mit Sonnenmonaten, sondern mit Mondenmonaten rechnet, weil eben da die Beziehung, die da herrscht von dem Monde, das heißt dem Repräsentanten des Männlichen im Weltenall, zur Erde und zum Kometarischen, das heißt dem Repräsentanten des Weiblichen im Weltenall, maßgebend ist, sich abbildet in dem Ergebnis der Geschlechter.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Geheimnisse Des Weltenalls Kometarisches Und Lunarisches","site_heading":null,"date":"1910-03-05","location":null,"word_count":295,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/118/1910-03-05/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/118/1910-03-05/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/118/1910-03-05/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}