Das Wiedererscheinen Des Christus Im Ätherischen

GA 118/1910-03-06/p005 ·1910-03-06 · original (original)
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Es gibt ein gewisses Gesetz, nach welchem sich gewisse Ereignisse in der Menschheitsentwickelung wiederholen, und wir haben ja in dem letzten Stuttgarter Zyklus von solchen Wiederholungen in der Menschheitsentwickelung gesprochen. Ich möchte heute nur besonders darauf hinweisen, daß, wenn durch die Geisteswissenschaft auf solche regelmäßige Wiederholungen hingewiesen wird in der Menschheitsentwickelung, man dann nicht glauben soll, daß man solche Wiederholungen aus dem Verstand heraus sich konstruieren darf. Denn die Wiederholungen müssen doch alle im einzelnen untersucht werden, müssen aus der Geistesforschung heraus im einzelnen festgestellt werden. Sonst kann man sehr, sehr fehl gehen, wenn man gleichsam nach dem Muster der einen oder der andern Wiederholung sich neue konstruiert. Nun gibt es eine Wiederholung, welche allerdings einer andern ähnlich sieht: das ist jene Wiederholung, welche so sich darstellt, daß Grundereignisse, wichtige Ereignisse, welche wirksam waren vor der Begründung des Christentums, in einer gewissen Weise wieder auftreten nach der Begründung des Christentums. Wenn man die drei letzten Jahrtausende vor der Begründung des Christentums ins Auge faßt, so gehören diese drei Jahrtausende einer Zeitepoche in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit an, welche man bezeichnet als das sogenannte finstere Zeitalter, als das kleinere finstere Zeitalter: Kali Yuga.

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