Das Wiedererscheinen Des Christus Im Ätherischen
Wenn wir zurückgehen hinter das abrahamitische Zeitalter und hinter das Kali Yuga, dann finden wir, daß die Menschen durch ihren unmittelbaren, aus den Resten des alten Hellsehens sich ergebenden Blick in die geistigen Welten, das Geistige sehen. Aber sie sehen dieses Geistige in all den alten Zeiten. Wir müßten weit, weit zurückgehen, wenn wir etwas anderes finden wollten. Die Menschen sehen dieses Geistige während Dyapara Yuga, Treta Yuga, Krita Yuga. Sie sehen dieses Geistige so, daß dieses Geistige sich darstellt als eine Vielheit von Wesen. Sie wissen ja, daß, wenn wir in die geistigen Welten aufsteigen, wir da die Hierarchien der geistigen Wesenheiten finden. Diese stehen natürlich unter einer geistigen Führung, unter einer einheitlichen geistigen Führung. Aber bis zu dieser einheitlichen geistigen Führung reichte das Bewußtsein in jenen alten Zeiten nicht. Man sah die einzelnen Glieder der Hierarchien, man sah eine Vielheit von Götterwesen. Sie zusammenzufassen zu einer Einheit, das war nur den Eingeweihten möglich. Jetzt aber stellte sich das Welten-Ich, das der Mensch selber zuerst auffaßte mit dem physischen Werkzeug des Gehirns, welches bei Abraham sich besonders ausprägte, vor ihn hin, jetzt faßte der Mensch dieses Welten-Ich auf als sich kundgebend in den verschiedenen Reichen der Natur, in den verschiedenen Elementen.
Cite:
GA 118/1910-03-06/p009 · edition original