Das Wiedererscheinen Des Christus Im Ätherischen

GA 118/1910-03-06/p016 ·1910-03-06 · original (original)
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Nachdem wir uns das Ich-Bewußtsein erobert haben, nachdem die Menschen erkennen gelernt haben, daß das Ich im Innern ein fester Mittelpunkt ist, werden die Menschen wiederum hinausgeführt, um wiederum in die geistigen Welten einen tieferen Blick tun zu können. Das hängt noch zusammen mit demjenigen Zeitalter, in dem das Kali Yuga abgelaufen ist. 5000 Jahre währt Kali Yuga, bis zum Jahre 1899 hat es gewährt. 1899 war in der Tat ein wichtiges Jahr für die Menschheitsentwickelung. Das ist natürlich wiederum ein Durchschnittsjahr, denn die Dinge geschehen allmählich. Aber ebenso wie das Jahr 3101 angegeben werden kann als dasjenige, wo die Menschheit heruntergeführt worden ist aus dem alten Hellsehen zum sinnlichen Anschauen und verstandesmäßigen Urteilen, so ist das Jahr 1899 dasjenige, wo die Menschheit wiederum einen Ruck bekommen hat, um hinaufzusteigen zu den ersten Anfängen eines künftigen menschlichen Hellsehertums. Und es ist der Menschheit noch in diesem vor dem nächsten Jahrtausend stehenden 20. Jahrhundert - ja, für wenige Menschen noch in der ersten Hälfte dieses 20. Jahrhunderts — beschieden, die ersten Elemente eines neuen Hellsehens wiederum zu entwickeln, eines Hellsehens, das ganz gewiß in der Menschheit auftreten wird, wenn die Menschen sich fähig erweisen, dieses neue Hellsehen zu verstehen. Denn dessen müssen wir uns klar sein: zwei Dinge könnten eintreten. Auf dem Grund der Menschenseele ruht es schon für die Zukunft, daß solche hellseherische Fähigkeiten sich als natürliche Fähigkeiten - wir müssen unterscheiden das künstliche Hellsehen und dasjenige Hellsehen, welches als natürliches Hellsehen sich ergeben wird - für wenige Menschen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den nächsten 2500 Jahren für immer mehr und mehr Menschen ergeben werden, bis zuletzt eine genügend große Anzahl von Menschen da sein wird, die, wenn sie nur will, das neue natürliche Hellsehen erlangen wird.

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