{"corpus":"steiner","locus":"GA 118/1910-03-06_02/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun war allerdings die Entwickelung der Menschheit in der Zeit, wo das Kali Yuga bestand, bis 1899, nicht so, daß der Mensch so mir nichts dir nichts ein Paulus-Ereignis erleben konnte. Dazu waren die menschlichen Fähigkeiten nicht herangereift. Daher erlebte es einer eben als Gnade. Und ähnliche Ereignisse erlebten andere noch durch Gnade. Aber nun stehen wir ja in jenem Zeitalter, wo jener mächtige Umschwung geschehen soll, wo sich die ersten Keime eines natürlichen Hellsehens entwickeln. Wir treten hinein in das abrahamitische Zeitalter, wir werden hinausgeführt in die geistige Welt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß eine gewisse Anzahl von Menschen und immer mehr und mehr Menschen in den nächsten 2500 Jahren das Ereignis von Damaskus nacherleben. Und das wird das Große, das Gewaltige des nächsten Zeitalters sein, daß für viele Menschen das Ereignis von Damaskus aufleben wird, daß für diejenigen Fähigkeiten, von denen eben gesagt worden ist, daß sie auftreten werden, der einmal in der geistigen Erdensphäre befindliche Christus wahrnehmbar wird, hereinleuchten wird. Indem die Menschen fähig werden, den Ätherleib zu sehen, werden sie den Ätherleib des Christus Jesus sehen lernen, wie der Paulus ihn gesehen hat. Das ist dasjenige, was als das Charakteristikum eines neuen Zeitalters beginnt, und was bei den ersten Vorläufern der Menschen mit diesen Fähigkeiten sich schon zwischen 1930 bis 1940/45 zeigen wird. Wenn die Menschen aufmerksam sein werden, werden sie dieses Ereignis von Damaskus und damit Klarheit und Wahrheit über das Christus-Ereignis durch unmittelbare geistige Anschauung erleben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Das Wiedererscheinen Des Christus Im Ätherischen","site_heading":null,"date":"1910-03-06","location":null,"word_count":243,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/118/1910-03-06_02/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/118/1910-03-06_02/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/118/1910-03-06_02/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1910-03-06"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 118/1910-03-06","note":"A second English translation of the same lecture as 1910-03-06. The German served under this id repeats the German of 1910-03-06: one German text, to be cited at 1910-03-06.","same_lecture_as":"GA 118/1910-03-06","german_repeats":"GA 118/1910-03-06"}}