Die Bergpredigt Das Land Schamballa

GA 118/1910-03-15/p019 ·1910-03-15 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Dazu soll uns die Anthroposophie vor allem helfen. Sie wird uns hineinführen in das geistige Land, von dem die alten tibetanischen Schriften als von einem weit entrückten Märchenlande — gemeint ist die geistige Welt - sprechen: in das Land Schamballa. Aber nicht im entrückten, sondern im vollbewußten Zustande soll der Mensch da hineingehen unter der Führung des Christus. Der Eingeweihte muß und kann schon jetzt öfters nach Schamballa gehen, um sich von dort stets neue Kräfte zu holen. Später werden auch die andern Menschen in das Land Schamballa eingehen; sie werden es erstrahlen sehen, wie Paulus die Lichtflut des Christus über sich erstrahlen sah. Auch ihnen wird sie entgegenströmen, auch ihnen wird die Pforte der Lichtwelt sich erschließen, durch die sie eintreten werden in das heilige Land Schamballa.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/118/1910-03-15/p019.json
Cite: GA 118/1910-03-15/p019 · edition original