V. Höhere Welten und Ihr Zusammenhang mit der Unsrigen
Überblicken wir nun zum Schlusse das Gesagte und halten uns klar vor die Seele, daß unser Leben hier im Schlafe und im Tode befruchtet wird vom Geiste, und daß all unser Streben, aller Gewinn des Erdendaseins eitel wäre und unverwertet daliegen würde, wenn wir stets an diesen physischen Körper gebunden blieben. Das Übergangsstadium des Todes allein ermöglicht es uns, die Früchte des Lebens zu ernten, um dann reicher in diese Welt zurückzukehren, eine Stufe höher auf dem Pfade zur Vollkommenheit. Lassen wir die Geisteswissenschaft in unser Leben eindringen und wir werden der Schätze des Trostes, der Hoffnung und der Kraft, die sie enthält, teilhaftig werden.
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GA 118/1910-04-12/p026 · edition original