Der Kreislauf des Menschen durch die Sinnen-, Seelen- und Geisteswelt

GA 119/1910-03-21/p009 ·1910-03-21 · original (original)
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So sagt Mephistopheles im Goetheschen «Faust». Ewig wird es ja so sein. Diese Charakteristik zeigt in Mephistopheles den Vertreter einer Weltanschauung, die nur auf das äußere, physische Dasein geht und in allem, was jenseits dieses physischen Daseins durch gerstige Erkenntnis zu erreichen ist, ein Nichts erblickt. Ewig wird aber auch derjenige, der eine Ahnung und eine Erkenntnis davon hat, daß im Menschenwesen Kräfte schlummern, die so entwickelt werden können, daß geistige Welten in diese menschliche Seele hereinbrechen, wie Licht und Farbe in das operierte Auge des Blindgeborenen hereinbrechen, ewig wird diese menschliche Seele, die von solcher höherer Erkenntnis etwas ahnt, dem Materialismus die Worte erwidern, die Faust dem Mephistopheles erwidert:

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