{"corpus":"steiner","locus":"GA 119/1910-03-21/p026","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"In diesen Geist, der in sich zusammengeschlossen enthält Willen und Gedanken, tritt der Mensch wie in eine neue Welt ein, wenn er nach dem Tode seine Läuterungszeit durchgemacht har. Und so, wie wir hier in dieser Welt, die wir durchlaufen zwischen Geburt und Tod, leben umgeben von den Eindrücken unserer Sinne, umgeben von alle dem, was unser Verstand denken kann, wie wir hier also von der physischen Welt umgeben und umschlossen sind, so ist der Mensch nach der Läuterungszeit überall umschlossen von der schöpferischen, geistigen Welt. Und er ist innerhalb dieser schöpferischen, geistigen Welt, er steckt darinnen und gehört dazu. Das ist auch dasjenige, was als ein erstes Erlebnis auftritt, wenn die Läuterungszeit durchlaufen ist: Der Mensch fühlt sich nicht in einer Welt, die ihn umstellt mit einem Horizont von Dingen, die er wahrnehmen kann, sondern er fühlt sich in einer Welt drinnen, wo er durch und durch schöpferisch ist. - Alles dasjenige nun, was der Mensch im letzten Leben und auch schon in den früheren Leben, soweit es noch nicht verarbeitet ist, in sich aufgenommen hat, was insbesondere in dem geschilderten Extrakt seines Äther- oder Lebensleibes ist, was zurückgeblieben in seinem astralischen Leib, als jener gewaltige Impuls, der ausgleichen will die Hindernisse, die bemerkt worden sind, alles dasjenige, was so im Menschen ist, das fühlt er in sich jetzt produktiv, das fühlt er jetzt schöpferisch.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Der Kreislauf des Menschen durch die Sinnen-, Seelen- und Geisteswelt","site_heading":null,"date":"1910-03-21","location":null,"word_count":226,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/119/1910-03-21/p026","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/119/1910-03-21/p026"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-21/p026","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}