Erster Vortrag

GA 119/1910-03-21_02/p028 ·1910-03-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun ist das wiederum ein Zweifaches, in das wir da untertauchen. Das eine, in das wir da untertauchen, wenn wir des Morgens aufwachen, ist dasjenige, was wir sozusagen nur erleben als inneres Leben. Wir erleben während des Tages die auf- und abwogenden Empfindungen und Gefühle, die Interessen, die Sympathien und Antipathien, wir erleben die Seelenerlebnisse. Wir können sie während der Nacht nicht erleben, sondern wir können sie nur erleben, wenn wir uns gleichsam stoßen, wenn wir eintauchen in dasjenige, was im Bette liegengeblieben ist während des Schlafes.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/119/1910-03-21_02/p028.json
Cite: GA 119/1910-03-21_02/p028 · edition original