Zweiter Vortrag

GA 119/1910-03-22/p028 ·1910-03-22 · original (original)
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Sie sehen daraus, daß in der Tat die Welt viel komplizierter ist, als man gewöhnlich glaubt, und daß wir, wenn wir in uns blicken als Menschen, tatsächlich nur dann zurechtkommen, nur dann unsere Menschlichkeit begreifen können, wenn wir alles dasjenige, was in unserer Menschlichkeit mit der großen Welt verwandt ist, in Betracht ziehen. Und aus dem Grunde, weil sie das gewußt haben, haben die Geistesforscher aller Zeiten die entsprechenden Benennungen gewählt für die Erscheinungen und für die einzelnen Dinge der großen Welt und für dasjenige, was in uns selber, in unserer scheinbar so kleinen Welt, in der in die Haut eingeschlossenen Leiblichkeit des Menschen vorgeht.

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Cite: GA 119/1910-03-22/p028 · edition original