Sechster Vortrag
Wenn Sie in meinem Buch «Die Geheimwissenschaft» das Kapitel «Die Weltentwickelung und der Mensch» aufschlagen, finden Sie diesen Gang genau beschrieben. Da haben Sie die Wesenheiten beschrieben, die geistigen Hierarchien, die im Raume ihr Gleichnis haben in den Tierkreisbildern; Sie haben mit den Ausdrücken, die an die Planeten anknüpfen, das beschrieben, was ihre Taten sind, und Sie haben beschrieben ihr Hereinwirken in die elementarische Welt. Hier haben Sie den tieferen Grund, aus dem heraus dieses Kapitel so geschrieben ist. Nur darf man nicht glauben, wenn irgend jemand nur ein Gleichnis beschreibt, wenn er also zum Beispiel von den Tierkreisbildern redet anstatt von den Hierarchien, daß er damit schon etwas getan hat. Derjenige, der wirklich etwas beschreiben will, muß auf die Wesenheiten zurückgehen. Denn nur den Himmelsraum mit den Sternbildern zu beschreiben wäre dasselbe, wie wenn man das Äußere einer Uhr beschreibt. Das aber beschreiben, was als geistige Welt dahintersteht, das heißt, ins Geisteswissenschaftliche übertragen, eben so beschreiben, wie es Ihnen jetzt charakterisiert worden ist. Damit versuchte ich, Ihnen eine Art von Leitfaden zu geben für eine jede im echten Stile gehaltene Beschreibung der geistigen Welt, wie sie angetroffen wird durch ein wirkliches Hinausgehen in den Makrokosmos.
Cite:
GA 119/1910-03-26/p017 · edition original