Achter Vortrag

GA 120/1910-05-25/p014 ·1910-05-25 · original (original)
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Nehmen wir an, wir unterliegen in einem Leben ganz besonders stark dem Einflusse Luzifers. In einem solchen Falle sind wir mit unserem ganzen inneren Menschen um ein ganzes Stück unvollkommener geworden, als wir vorher waren, und in der Kamalokazeit haben wir dann in der eminentesten Weise das vor Augen, daß wir uns sagen: Du mußt etwas ganz Mächtiges tun, um diese Unvollkommenheit wieder auszugleichen! - Wir nehmen also diese Tendenz in uns auf und bilden in der nächsten oder einer der nächsten Inkarnationen mit dem, was jetzt formende Kräfte geworden sind, unseren neuen Organismus so, daß dieser die Tendenz haben muß, den Ausgleich des früher Durchlebten herbeizuführen. Aber nehmen wir an, dasjenige, was den luzi wen ferischen Einfluß ausgelöst hat, sei durch ein Äußeres veranlaßt gewesen, sei eine äußere Begierde gewesen. Dann muß doch wieder Luzifer als ein Einfluß dagewesen sein. Das Äußere hätte nicht auf uns wirken können, wenn nicht Luzifer in uns gewirkt hätte. Wir haben also die Tendenz in uns, das, was wir unter dem luziferischen Einfluß geworden sind, wieder auszugleichen.

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