{"corpus":"steiner","locus":"GA 122/1910-08-22/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn wir nun von dem Festen oder Erdigen im elementarischen Dasein wieder heraufsteigen zu dem Wäßrigen, dann müssen wir sagen: An dem Erdigen hat länger gebaut und gedichtet werden müssen als am Wäßrigen; daher werden wir auch die Grundkräfte des Wäßrigen in Wesenheiten einer niedrigeren Hierarchie zu suchen haben. — So wie das Wäßrige in unserem Umkreise als elementarisches Dasein wirkt, so ist zu seiner Verdichtung nur die Tätigkeit der Geister der Weisheit, Kyriotetes oder auch Herrschaften, notwendig gewesen, der nächsten Stufe der Hierarchien. So also sehen wir hinter dem festen Untergrunde die Geister des Willens, und hinter dem, was nicht das physische Wasser ist, was aber die Kräfte sind, die das Flüssige konstituieren, da haben wir zu sehen die Tätigkeit der Geister der Weisheit oder Kyriotetes. Gehen wir herauf zu dem Luftförmigen, dann haben wir darin tätig zu sehen eine nächstniedere Hierarchie. Auch in dem Luftförmigen, das in unserem Umkreise webt und waltet, haben wit, insofern es bewirkt ist durch hinter ihm liegende Kräfte, den Ausfluß der Tätigkeit gewisser Geister der hierarchischen Ordnung zu sehen. So wie im Wäßrigen die Geister der Weisheit wirken, so wirken im Luftförmigen die Geister der Bewegung, Dynamis, Mächte, wie wir auch gewohnt sind in der christlichen Esoterik zu sagen. Und wenn wir heraufdringen zum Wärmehaften, zum nächstdünneren Zustand, dann sind es die Geister der nächstniederen Hierarchie, die darin leben und weben, die Geister der Form, Exusiai, dieselben, die wir jetzt schon tagelang besprochen haben als die Elohim. Von einer ganz anderen Seite her haben wir bisher die Geister der Form charakterisiert als diejenigen, die in dem wärmehaften Element brüteten. Indem wir die hierarchische Ordnung verfolgen von den Geistern des Willens herunter durch die Geister der Weisheit und der Bewegung, kommen wir wiederum zu unseren Elohim, zu unseren Geistern der Form. Sie sehen, wie sich das alles zusammenschließt, wenn es einmal in der richtigen Weise zu Faden geschlagen ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Siebenter Vortrag","site_heading":null,"date":"1910-08-22","location":null,"word_count":315,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/122/1910-08-22/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/122/1910-08-22/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/122/1910-08-22/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}