{"corpus":"steiner","locus":"GA 123/1910-09-03_02/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn wir jenen bedeutungsvollen Vorgang charakterisieren wollen, den wir nennen können die Wechselwirkung zwischen den zwei groBen Schülern des Zarathustra, zwischen Hermes oder Thoth und Moses, so können wir dies am besten dadurch tun, daß wir ihn darstellen als die Wiederholung eines großen kosmischen Vorganges, wobei wir diesen letzteren allerdings so auffassen müssen, daß er uns im Sinne der okkulten Weisheit, im Sinne der Geheimwissenschaft erscheint. Blikken wir, um diesen kosmischen Vorgang zunächst vor uns zu haben, wiederholentlich zurück auf jene Zeit, da sich unsere Erde von ihrer Sonne getrennt hat, wo beide also sozusagen mit einem selbständigen Zentrum ein eigenes Leben im Kosmos weiterführten. Wir können uns diesen Vorgang so vorstellen, daß wir uns die gesamte Substantialität der Erde und der Sonne in urferner Vergangenheit als ein Ganzes denken, gleichsam als einen großen Weltenleib, und daß sich diese beiden in urferner Vergangenheit trennten. Allerdings muß dabei immer im Auge behalten werden, daß wir dabei andere kosmische Vorgänge unberücksichtigt lassen, die der Trennung von Sonne und Erde parallel gingen, als die Abspaltung der anderen Planeten unseres Sonnensystems. Für unsere Zwecke können wir die Zeitverhältnisse dieser anderen Trennungen zunächst unberücksichtigt lassen und können sagen: Es fand also einmal eine Trennung in der Weise statt, daß die Sonne das eine Zentrum bildete und die Erde das andere.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1910-09-03","location":null,"word_count":215,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-03_02/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-03_02/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/123/1910-09-03_02/p004","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1910-09-03"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 123/1910-09-03","note":"A second English translation of the same lecture as 1910-09-03. The German served under this id repeats the German of 1910-09-03: one German text, to be cited at 1910-09-03.","same_lecture_as":"GA 123/1910-09-03","german_repeats":"GA 123/1910-09-03"}}