Dritter Vortrag

GA 123/1910-09-03_02/p007 ·1910-09-03 · original (original)
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Nun ist aber mit dieser Trennung des Mondes von der Erde noch etwas anderes verbunden. Wir müssen uns ja klar sein, daß alles, was wir heute das Leben auf unserer Erde nennen, sich langsam und allmählich entwickelt hat. Und wir geben in der Geisteswissenschaft auch die aufeinanderfolgenden Zustände an, wie sie sich herangebildet und entfaltet haben, welche das Erdenleben möglich machten. Da haben wir zuerst das alte Saturndasein, dann das alte Sonnendasein, das alte Mondendasein und zuletzt erst unser Erdendasein. Also demjenigen, was wir als Sonnentrennung oder auch als vorhergehendes Zusammensein der Erde mit der Sonne bezeichnen, dem gingen andere Entwickelungsprozesse voran von ganz anderer Natur, nämlich das Saturn-, Sonnen-, Mondendasein, aus dem sich dann erst unser Erdendasein entwickelte. Und als die Erde in der jetzigen Gestalt beginnt, da ist sie noch verbunden mit der Substanz aller Planeten, die zu unserem Sonnensystem gehören und die sich erst später herausdifferenzieren. Diese Herausdifferenzierung ist ein Ergebnis von Kräften, die während des Saturn-, Sonnen- und Mondendaseins gewirkt haben.

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