Dritter Vortrag

GA 123/1910-09-03_02/p015 ·1910-09-03 · original (original)
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Was durchdringt nun während des Schlafes unseren astralischen Leib? Wenn wir außerhalb unseres physischen Leibes sind in der Nacht, dann ist unser astralischer Leib durchlebt und durchwebt von den Sphärenharmonien, von dem, was sonst sich nur im Äther, im Klangäther verbreiten kann. Wie etwa auf einer Metallplatte, die mit einem gewissen Staub bestreut worden ist, die Schwingungen, die die Luft durchpulsen, wenn man die Platte mit einem Violinbogen streicht, auch innerhalb dieses Staubes fortpulsieren und die bekannten Chladnischen Klangfiguren erzeugen, so durchzittern und durchpulsen den Menschen während der Nacht die Sphärenharmonien und bringen wieder in Ordnung, was der Mensch während des Tages mit den äuBeren Sinneswahrnehmungen in Unordnung gebracht hat. Und was den Lebensäther durchwebt und durchlebt, das durchpulst uns auch während des Schlafzustandes, nur hat der Mensch keine Wahrnehmung für dieses innerliche Leben seiner Hüllen, wenn er vom physischen und Ätherleibe getrennt ist. Im normalen Zustande besitzt der Mensch nur ein Wahrnehmen, wenn er wieder untertaucht in den physischen Leib und Ätherleib und die äußeren Organe des Ätherleibes zum Denken und die äußeren Organe des physischen Leibes zum sinnlichen Wahrnehmen benutzt.

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Cite: GA 123/1910-09-03_02/p015 · edition original