{"corpus":"steiner","locus":"GA 123/1910-09-03_02/p039","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun besteht ein gewisses Gesetz innerhalb der Entwickelung. Dieses Gesetz kennen wir für die Entwickelung des einzelnen Menschen und haben es auch schon öfter charakterisiert. Wir haben gezeigt, wie beim Menschen ein besonderes Stück seiner Entwickelung die Zeit ausmacht von der Geburt bis zum sechsten, siebenten Jahre: In diese Zeit fällt hinein die Entwickelung des physischen Leibes. Die Entwikkelung des Ätherleibes fällt in die Zeit vom sechsten, siebenten Jahre bis zum vierzehnten, fünfzehnten. Von da ab bis zum einundzwanzigsten, zweiundzwanzigsten Jahre haben wir dann die Entwickelung des astralischen Leibes. Das ist sozusagen die Gesetzmäßigkeit, die durch die Siebenzahl bezeichnet wird, für die Entwickelung des einzelnen Menschen. Eine ähnliche Gesetzmäßigkeit besteht für die Entwickelung der Menschheit der äußeren Hüllen durch die Generationen hindurch, und wir werden auf die tieferen Gesetze dieses Vorganges noch hinzuweisen haben. Während der einzelne Mensch im Verlaufe von je sieben Jahren eine Entwickelungsstufe durchmacht, bis zum siebenten Jahre seinen physischen Leib entwickelt, der während dieser Zeit immer vollkommener und vollkommener wird, so wird das ganze Gefüge des physischen Leibes, wie es sich durch die Generationen hindurch vervollkommnen kann, durch sieben Generationen hindurch zu einer gewissen Vollkommenheit gebracht. Aber die Vererbung geschieht nicht so, daß sie von einem Menschen auf den nächsten Nachkommen übergeht, nicht direkt von der einen auf die nächste Generation. Es können die Eigenschaften, auf die es ankommt, nicht unmittelbar vom Vater auf den Sohn, von der Mutter auf die Tochter übergehen, sondern nur vom Vater auf den Enkel, also auf die zweite Generation, dann auf die vierte Generation und so weiter. Also es kann sich die Vererbung nicht unmittelbar ausleben. Wir müßten es bei den Generationen zu tun haben mit einer Vererbung in der Siebenzahl; aber da die Vererbung immer ein Glied überspringt, haben wir es in Wirklichkeit zu tun mit einer Vierzehnzahl.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1910-09-03","location":null,"word_count":299,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-03_02/p039","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-03_02/p039"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/123/1910-09-03_02/p039","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1910-09-03"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 123/1910-09-03","note":"A second English translation of the same lecture as 1910-09-03. The German served under this id repeats the German of 1910-09-03: one German text, to be cited at 1910-09-03.","same_lecture_as":"GA 123/1910-09-03","german_repeats":"GA 123/1910-09-03"}}