Vierter Vortrag

GA 123/1910-09-04/p007 ·1910-09-04 · original (original)
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Sie können sich nun leicht vorstellen, daß für Abraham eines notwendig war. Er lernte auf seine ganz besondere Art, auf dem Wege durch ein physisches Organ, durch physische Erkenntnis das Göttlich-Geistige kennen. Er lernte auf diesem Wege den führenden Weltengott kennen. Wenn er sich lebendig in den Gesamtweg der Entwickelung hineinstellen wollte, dann war es für ihn unendlich wichtig, zu erkennen, daß der Gott, der sich im Volksbewußtsein kundtut, derselbe ist, der in den Mysterien zu allen Zeiten als die schöpferische und schaffende Gottheit anerkannt wurde. Also es mußte Abraham identifizieren können seinen Gott mit dem Gott der Mysterien. Das war nur unter einer ganz bestimmten Voraussetzung möglich. Unter einer ganz bestimmten Voraussetzung mußte ihm die Gewißheit gegeben werden, daß dieselben Kräfte im Volksbewußtsein sprechen, die in den Mysterien auf eine höhere Art sprechen. Wenn wir diese Gewißheit einsehen wollen, müssen wir uns eine Tatsache der Menschheitsentwickelung vor Augen führen.

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