Vierter Vortrag

GA 123/1910-09-04/p020 ·1910-09-04 · original (original)
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Was war also durch die zweiundvierzig Generationen hindurch von ‚Abraham bis auf Joseph erlangt worden? Das war erlangt worden, daß mit dem Letzten in der Generationenfolge eine Blutmischung zustande gekommen war, die sich nach den Gesetzen der Sternenwelt, der heiligen Mysterien vollzogen hatte. Und in dieser Blutmischung, welche die Zarathustra-Individualität brauchte, um das große Werk auszuführen, war eine innere Ordnung, eine Harmonie, die einer der schönsten, der bedeutsamsten Ordnungen des Sternensystems entsprach. So war die Blutmischung, die Zarathustra vorfand, ein Abbild des ganzen Kosmos. Dieses Blut, das da durch Generationen hindurch gebildet wurde, war so gemischt, wie die Ordnungen des Kosmos geregelt sind. Das alles liegt zugrunde jener bedeutsamen Urkunde, welche wir jetzt, wenn ich so sagen darf, in einer abgeschwächten Form in dem Evangelium nach Matthäus vor uns haben. Dieses tiefe Geheimnis von einem Volkswerden als Abbild eines kosmischen Werdens liegt dem zugrunde.

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