Fünfter Vortrag

GA 123/1910-09-05/p017 ·1910-09-05 · original (original)
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Wenn wir das wissen, kennen wir jetzt auch die Quelle, aus der die Erkenntnis geflossen ist für den Schreiber des Matthäus-Evangeliums, daß er gerade diese zweiundvierzig Generationen aufgesucht hat. Und Jesus, der Sohn des Pandira, war es, der die Essäer vor allem auf eines aufmerksam machte. Er lebte in einem Jahrhundert, bevor es möglich war, daß die zweiundvierzig Generationen da waren; denn sie waren erst nach einem Jahrhundert möglich. Er machte die Essäer darauf aufmerksam, daß sie den Weg durch die zweiundvierzig Stufen nur bis zu einem gewissen Grade erst durchmachen konnten, wo sie an Historisches anknüpfen können, und ihn von da ab nur durch die Gnade von oben weiter durchmachen konnten, daß aber die Zeit eintreten würde, wo dies ein natürliches Ereignis sein wird, wo ein Mensch geboren werden wird, der in sich die Möglichkeit haben wird, mit seinem eigenen Blut so weit hinaufzusteigen, daß jene göttliche Kraft zu ihm heruntersteigen kann, die er braucht, um den ganzen Geist des hebräischen Volkes, den Jahvegeist, in dem Blut des hebräischen Volkes zur Manifestation zu bringen. Daher lehrte Jeshu ben Pandira: Soll Zarathustra, der Bringer des Ahura Mazdao, sich in einem Menschenleib inkarnieren, so ist das nur möglich, wenn dieser Menschenleib so zubereitet ist, daß das ihn erfüllende göttlich-geistige Wesen durch zweiundvierzig Generationen heruntergestiegen ist.

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Cite: GA 123/1910-09-05/p017 · edition original