Fünfter Vortrag
Wie man nun die Stufen, die der Mensch in Essäerweise durchzumachen hatte, um erkennen zu lernen alles, was von vererbten Merkmalen im physischen Leibe und Ätherleibe war, zu bezeichnen hat durch das Zahlengeheimnis von Sechsmalsieben, so gibt es auch ein Zahlengeheimnis, welches darstellt, wie der Mensch zur Erkenntnis der kosmischen Geheimnisse kommt, der Geheimnisse der großen Welt. Am besten kann man diesem Geheimnis wieder dadurch nahekommen, daß man sich dessen bedient, was draußen im Kosmos an Bewegungen und Konstellationen, an Ausdrucksformen in den Sternen von selber vorhanden ist, was gleichsam in die Sterne eingeschrieben ist. - Wie man durch sechs mal sieben Stufen zu den Geheimnissen des menschlichen Inneren vordringt, so gelangt man durch zwölf mal sieben, also vierundachtzig Stufen hinauf zu den geistigen Geheimnissen des Weltenraumes. Wenn man solche zwölf mal sieben = vierundachtzig Stufen durchgemacht hat, kommt man an den Punkt, wo das Labyrinth dieser geistigen Weltenkräfte nicht mehr blendend ist, wo der Mensch wirklich die Ruhe gewonnen hat, sich auszukennen in diesem gewaltigen Labyrinth, wo dieses Labyrinth durchschaut wird. Das lehrten wieder in einem gewissen Sinne die Essäer.
Cite:
GA 123/1910-09-05/p028 · edition original