Sechster Vortrag

GA 123/1910-09-06/p012 ·1910-09-06 · original (original)
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Schon gestern habe ich erwähnt, daß diese Lehren, namentlich die Lehren des Matthäus-Evangeliums in bezug auf diese Herkunft des Blutes des Jesus von Nazareth, gepflegt wurden, zum Verständnis gebracht wurden in jenen Gemeinden, die wir die 'Therapeuten- und Essäergemeinden nennen können, und daß als großer Lehrer innerhalb der Therapeuten und Essäer Jeshu ben Pandira wirkte, der vorzubereiten hatte das Zeitalter des Christus Jesus. Er hatte wenigstens einige wenige darauf vorzubereiten, daß mit dem Ablauf eines bestimmten Zeitpunktes, nämlich zweiundvierzig Generationen nach Abraham, das hebräische Volk sozusagen so weit sein würde, daß die Zarathustra-Individualität sich werde inkarnieren können in einem Sproß der Abraham-Linie, in einem Sproß der salomonischen Linie des Hauses David. Das ist vorausgelehrt worden. Dazu gehörte natürlich in der damaligen Zeit Mysterienerfahrung. In der damaligen Zeit wurde dies nicht nur in den Essäerschulen gelehrt, sondern es gab in den Essäerschulen auch solche Zöglinge, welche die zweiundvierzig Stufen auch wirklich durchmachten, so daß sie hellseherisch schauen konnten, wie jene Wesenheit war, die durch die zweiundvierzig Stufen heruntergestiegen ist. Es sollte die Welt darüber aufgeklärt werden durch entsprechende Lehren. Dafür hatten die Essäer zu sorgen, daß wenigstens bei einigen Menschen Verständnis vorhanden wäre für das, was der Christus sein werde.

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