{"corpus":"steiner","locus":"GA 123/1910-09-07_02/p022","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Auf der einen Seite mußte geschehen, daß einmal die Christus-Wesenheit selbst hinunterstieg in den physischen Leib und Ätherleib. Und dadurch, daß der physische Leib und Ätherleib einer menschlichen Wesenheit so geheiligt werden konnte, daß die Christus-Wesenheit hinunterdrang — was nur einmal geschehen ist -, ist in der Menschheitsentwickelung der Impuls gegeben, daß jeder Mensch, der es sucht, in freier Art das Heruntersteigen in den physischen Leib und Ätherleib erleben kann. Dazu mußte die Christus-Wesenheit auf die Erde heruntersteigen und dasjenige vollziehen, was noch nie vollzogen war, was noch nie geschehen war. Denn in den alten Mysterien war durch die Tätigkeit der Gehilfen etwas ganz anderes bewirkt worden. Der Mensch konnte in den alten Mysterien hinuntersteigen in die Geheimnisse des physischen Leibes und Ätherleibes und hinaufsteigen in die Geheimnisse des Makrokosmos, aber nur so, daß er nicht dabei wirklich in seinem physischen Leib lebte. Er konnte zwar in die Geheimnisse des physischen Leibes eindringen, aber nicht innerhalb des physischen Leibes; er mußte sozusagen ganz leibfrei sein. Und wenn er zurückkehrte, konnte er sich zwar erinnern an die Erlebnisse in den geistigen Sphären, aber er konnte diese Erlebnisse nicht in den physischen Leib übertragen. Es war ein Erinnern, aber nicht ein Mitbringen in den physischen Leib hinein.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Siebenter Vortrag","site_heading":null,"date":"1910-09-07","location":null,"word_count":205,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-07_02/p022","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-07_02/p022"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/123/1910-09-07_02/p022","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1910-09-07"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 123/1910-09-07","note":"A second English translation of the same lecture as 1910-09-07. The German served under this id repeats the German of 1910-09-07: one German text, to be cited at 1910-09-07.","same_lecture_as":"GA 123/1910-09-07","german_repeats":"GA 123/1910-09-07"}}