Achter Vortrag
Geradeso wie wir die Tiere, Pflanzen und Mineralien überblicken, wenn wir den Blick hinausrichten in die Sinnenwelt, wo unser Ich dabei sein kann, so fällt für denjenigen, der hinuntertaucht in sein eigenes Innere, der Blick auf alles, was er wahrnehmen kann im astralischen Leibe. Das sieht der Mensch jetzt nicht durch sein Ich, sondern das Ich bedient sich dabei der Werkzeuge des astralischen Leibes. Und was der Mensch sieht, wenn er also ein anderes Wahrnehmungsvermögen hat, wo er mit seinem Ich anwesend ist in derjenigen Welt, mit der er verbunden wird durch die astralischen Organe, das bezeichnet allerdings schon der althebräische Sprachgebrauch mit drei Ausdrükken. Wie wir ein tierisches, ein pflanzliches und ein mineralisches Reich haben, so bezeichnet der althebräische Sprachgebrauch die Dreiheit, die man überblickt durch das Anwesendsein in seinem astralischen Leibe, mit Nezach, Jesod und Hod.
Cite:
GA 123/1910-09-08/p013 · edition original