Achter Vortrag

GA 123/1910-09-08/p038 ·1910-09-08 · original (original)
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Nun, der zweite Grad tritt auf, nachdem man in seinen astralischen Leib schon eingetaucht ist und sich wirklich gegenübergestellt sieht all diesen Emotionen und Leidenschaften, die einen so recht zu einem paradoxen Egoisten machen könnten. Wenn man sich dem gegenübergestellt fühlt, so möchte man doch - ohne daß man es überwindet, ohne daß man sich dagegen feit - sich hinunterstürzen in den Ätherleib und physischen Leib. Das ist in der Tat eine Situation, die als ein Hinunterstürzen in den Abgrund geschildert werden kann. So ist sie auch im Matthäus-Evangelium geschildert: wie ein Hinunterstürzen in das, woran man bis jetzt nicht viel hat verderben können, in den Ätherleib und physischen Leib. Aber man sollte es nicht vor dem Überwinden der Leidenschaften und Emotionen haben. Die Christus-Wesenheit weiß das, und sie entgegnet dem Versucher, indem sie das sich Entgegenstellende durch die eigene Kraft überwindet: «Du sollst die Wesenheit, der du dich übergeben sollst, nicht selbst versuchen!» (Matth. 4, 7).

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