Zehnter Vortrag

GA 123/1910-09-10_02/p031 ·1910-09-10 · original (original)
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Nehmen wir an, jene Jesusgestalt, die als der Sohn des Pandira ungefähr hundertfünf Jahre vor dem Christus-Ereignis in Palästina gesteinigt worden ist, würde in einer Wiederverkörperung in unserer Zeit hinweisen auf die Christus-Erscheinung, dann würde sie hinweisen auf den Christus, der nicht im Physischen erscheinen kann, sondern der da erscheinen muß in einem ätherischen Gewande, geradeso wie er dem Paulus vor Damaskus erschienen ist. Und daran gerade würde man den etwa wiederinkarnierten Jeshu ben Pandira erkennen können. Dann aber ist es auf der anderen Seite das Wesentliche, daß sozusagen das neue Essäertum eingesehen würde, daß wir zu lernen haben von dem, der einst Maitreya Buddha sein wird, wie der Christus für unser Zeitalter erscheinen wird, und daß wir uns eminent zu hüten haben, ein falsches Urteil zu bekommen von jenem etwa wiederzuerstehenden Essäertum in unserem Zeitalter.

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