{"corpus":"steiner","locus":"GA 123/1910-09-11_02/p018","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir tragen in uns physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Wir kommen hinauf zum Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmenschen durch Umwandlung der Kräfte des astralischen Leibes, des Ätherleibes und des physischen Leibes. Das ist in der elementaren Geisteswissenschaft oft dargestellt worden. Aber die Kräfte, die wir einmal in unserem Astralleibe als Geistselbst entwickeln werden, sind in unserem Astralleibe schon darinnen; nur sind sie von göttlich-geistigen Mächten darinnen und nicht von uns entwickelt. Und ebenso ist in unserem Ätherleib schon ein göttlich-geistiger Lebensgeist darinnen. Daher sagt der Christus, indem er auf Petrus sieht: Was da gegenwärtig ist in deinem Bewußtsein, das hat nicht aus dir gesprochen; sondern es hat etwas gesprochen, was du erst in der Zukunft entwickeln wirst, was zwar in dir ist, aber wovon du noch nichts weißt. Was schon in deinem Fleisch und Blut ist, kann noch nicht so sprechen, daß das Wort zutage tritt: «Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes», sondern da reden die tief unter der Schwelle des Bewußtseins liegenden göttlich-geistigen Kräfte, die tiefsten sogar, die in dem Menschen drinnenstecken. - Das geheimnisvolle Höhere im Petrus, was der Christus den «Vater im Himmel» nennt, die Kräfte, aus denen Petrus zwar geboren ist, deren er sich aber noch nicht bewußt ist, die haben in diesem Augenblick aus ihm gesprochen. Daher das Wort: «Was du als Mensch aus Fleisch und Blut gegenwärtig bist, hat dir das nicht eingegeben, sondern der Vater in den Himmeln» (Matth. 16,17).","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Elfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1910-09-11","location":null,"word_count":239,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-11_02/p018","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-11_02/p018"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/123/1910-09-11_02/p018","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1910-09-11"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 123/1910-09-11","note":"A second English translation of the same lecture as 1910-09-11. The German served under this id repeats the German of 1910-09-11: one German text, to be cited at 1910-09-11.","same_lecture_as":"GA 123/1910-09-11","german_repeats":"GA 123/1910-09-11"}}