Elfter Vortrag

GA 123/1910-09-11_02/p027 ·1910-09-11 · original (original)
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Ich habe gestern schon an einer Stelle darauf hingewiesen, wie das geschieht. Stellen wir uns so recht die Szene vor: Ein Mensch schläft ein. Dann liegen im Bette physischer Leib und Ätherleib, während von ihm astralischer Leib und Ich ausgegossen sind in den Kosmos und die Kräfte des Kosmos in diese Glieder eindringen. Träte nun der Christus da zu ihm, so würde er die Wesenheit sein, die ihm bewußt diese Kräfte heranzieht und beleuchtet. So ist es aber gerade mit der Szene, die uns dargestellt wird: Die Jünger fahren hin in der letzten Nachtwache; da sehen sie, daß das, was sie erst für ein Gespenst angeschen haben, der Christus ist, der die Kraft des Makrokosmos in sie einfließen läßt (Matth. 14,25-26). Es ist handgreiflich dargestellt, wie er die Jünger hinführt zu den Kräften des Makrokosmos.

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