Vierter Vortrag

GA 124/1910-12-06_02/p013 ·1910-12-06 · original (original)
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Im Griechischen - in dieser Sprache haben wir ja zunächst den Text der Evangelien - ist dies schon nicht mehr in so starkem Maße der Fall. Dennoch wäre es noch immer möglich, auch ohne Okkultismus aus dem Griechischen viel bessere Übersetzungen aus den betreffenden Dingen herauszuholen, als es von denen geschehen ist, welche die Evangelien übersetzt haben. Denn im Grunde genommen hat immer nur einer den andern abgeschrieben, ohne daß man auch nur philologisch darangegangen wäre zu prüfen, wie es sich mit der Sache verhält, wenn man den griechischen Text vor sich hat. Ich werde Ihnen an einzelnen Beispielen später zeigen, der Vollständigkeit wegen, wie man Fehler gemacht hat und so weiter. Heute will ich aber unsere Betrachtungen damit nicht aufhalten, sondern ich will versuchen, nicht philologisch, sondern mit Zuhilfenahme dessen, was man aus der geistigen Forschung wissen kann, einiges Wesentliche aus dem Beginn des Markus-Evangeliums Ihnen vor Augen zu führen. So möchte ich zunächst einmal die so maßgebende Stelle anführen, durch die aus der Prophetie des Jesajas gezeigt werden soll, was kommen soll mit dem Ereignis von Palästina, damit Sie herausfühlen können, was damit gemeint ist.

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