Vierter Vortrag

GA 124/1910-12-06_02/p051 ·1910-12-06 · original (original)
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Wollen wir beschreiben, was Johannes der Täufer tat, indem er die Leute taufte, so müssen wir beschreiben, was der Makrokosmos ihm befahl, das heißt die Kräfte, die symbolisiert sind durch die Kräfte des Wassermannes. Die wurden einmal beschlossen in der großen Weltenloge und hineingesandt in die Kräfte des Johannes. So müssen wir in der Weltensprache lesen, was an einem bestimmten Ort geschah. So las der Schreiber des Markus-Evangeliums für das, was in Palästina geschah, die betreffenden Vorgänge am Himmel. Er beschreibt astronomische Vorgänge und sagt: Faßt die Dinge so auf: wenn hier eine Wand ist, worauf ein Schattenspiel sichtbar ist, so müßt ihr, wenn ihr den wahren Grund dafür kennenlernen wollt, hinschauen auf das, was eigentlich gespiegelt wird in den Schatten. Ich beschreibe, was am Jordan geschehen ist, was jedoch nur das Werkzeug für etwas anderes war; denn in Wahrheit beschreibe ich, was durch die astronomischen Kräfte aus dem Makrokosmos hereinwirkt auf die Erde!

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