VI. Der heutige Stand der Philosophie und Wissenschaft
Ebenso wie dieses Denken in bezug auf die einfachsten physikalisch-chemischen Dinge stumpf ist, so muß sich natürlich um so mehr dieses Denken stumpf erweisen, wenn höhere Gebiete in Betracht kommen, etwa die der Physiologie. Die Zeiten sind längst vorüber, wo ein so geistvoller Anatom wie der alte Hyrtl seinen Schülern das anatomische Gefüge des Menschen in den ersten Jahren ihres medizinischen Studiums lebendig machen konnte. Wir haben es heute mit einem Betriebe zu tun, der sich vor allen Dingen einer Sache gar nicht bewußt ist. Um diese Sache zu charakterisieren, möchte ich ihr ein etwas anderes Kleid geben.
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GA 125/1910-08-26/p029 · edition original