Weisheit, Frommigkeit und Lebenssicherheit

GA 127/1911-02-23/p009 ·1911-02-23 · original (original)
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An zwei Tatsachen soll das erwiesen werden. Man bemüht sich in der Geisteswissenschaft, möglichst gute Gleichnisse zu bringen. In gewisser Weise hängen doch die Zahlen des Fahrplans mit dem praktischen Leben zusammen. Wenn es auch gar nichts mit dem Fahrplan zu tun hat, ob wir überhaupt nach Zürich fahren oder nicht, wenn wir auch gar nichts ersehen von einem Zusammenhang — mit den menschlichen Verhältnissen hängt der Fahrplan doch zusammen. Die Menschen haben ihn so zusammengestellt, daß er nicht allzu ungeschickt den Lebensverhältnissen entspricht. Also ursprünglich ist der Fahrplan dennoch den menschlichen Lebensverhältnissen allgemein angepaßt worden. Etwas ähnliches ist der Fall für unser Karma und den Strom unseres Lebens, der dadurch geregelt ist. Da haben auch die Wesenheiten der höheren Hierarchien den «Fahrplan» bestimmt nach den Zahlenverhältnissen, welche die Statistik findet, wenn sie mit regelmäßigen Zahlen aufrückt, so daß diese äußerlich den allgemeinen menschlichen Verhältnissen entsprechen. Der eine findet, wenn er wieder verkörpert ist, einen bequemen, der andere einen unbequemen Ablauf des Lebens. Es findet nicht in allen Familien dieses Gesetz so statt, daß immer ein Enkelkind 1428 Tage vor dem Tode der Großmutter geboren wird. Wenn wir aber bedenken, daß 1428 auch durch 28 teilbar ist - es ist 51 mal 28 -, so verstehen wir das Zahlenverhältnis etwas besser. Man wird nicht immer bei diesen Berechnungen die Zahl 1428 erhalten, aber es ergibt sich doch in der Regel zwischen dem Tod irgendeines Familienmitgliedes und einer Geburt ein Vielfaches von 28. Das Vervielfachende möge 13 oder 17 oder sonst wie heißen, die Zahl 28 aber ist darinnen, sie ist regelmäßig eingeordnet. So haben wir nach dem Fahrplan die Möglichkeit, in verschiedene Züge einzusteigen. Und so haben wir nach unserem Karma die Möglichkeit, unser Leben einzurichten, bequem oder unbequem.

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