Vom Einfliessen spiritueller Erkenntnisse in das Leben

GA 127/1911-02-26/p007 ·1911-02-26 · original (original)
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Ich denke hierbei nicht an Berufsangelegenheiten, sondern von Gewohnheitshandlungen sage ich das. Da wirkt jeder solcher Einschlag auf den Astralleib, und weil er nicht mehr vergeht, wie er ist, wirkt er weiter auf den Ätherleib, prägt sich wie ein Siegeldruck ab und bleibt da sitzen, so daß der Mensch herumgeht mit Siegelabdrücken in seinem Atherleib. Bis hierher kann der Mensch, der kein Hellseher ist, sagen, er kann das nicht wissen; aber was hier geschieht, erlebt der Mensch. Die Dinge bleiben in gewisser Weise vorhanden, eigentlich das ganze folgende Leben hindurch, und wirken nun wieder zurück auf den Menschen, daß er manchmal sagt: Wenn ich nur von dem ganzen Leben nichts mehr wüßte! — Oder er zeigt der ganzen Umgebung einen Mißmut, und dieses mürrische Wesen wirkt zurück auf seine Gesundheit. Es ist außerordentlich wichtig, daß man sich über solche Dinge klar ist, denn es tritt oftmals, beispielsweise in unserem siebenunddreißigsten Jahre, irgend etwas auf, was uns innerlich — ohne äußeren Anlaß mürrisch macht, verstimmt, melancholisch macht, und das dann auf unsere Gesundheit einen schädigenden Einfluß hat, unser Verdauungssystem zugrunde richtet und dergleichen mehr. Im zwanzigsten Jahr ist vielleicht der Grund dazu gelegt, daß der Eindruck des Astralischen auf den Ätherleib bewirkt worden ist.

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