Vom Einfliessen spiritueller Erkenntnisse in das Leben
Nehmen wir ein Beispiel. Von zwei Menschen lebt der eine so: Des Morgens verrichtet er im Büro seine gewöhnliche Arbeit, nachmittags nimmt er sein Schöppchen und pflegt eine kleine Unterhaltung, abends nimmt er noch einmal sein Schöppchen, und dann geht er ins Bett. Ein solcher Mensch wird, wenn irgend etwas vorkommt, was seinen gewöhnlichen Lebensgang stört, davon gleich überwältigt werden: er hört das Klappern seiner eigenen Mühle oder seines eigenen Schmerzes. Denn er hat nichts in der Seele, nichts, was er herausholen kann, um das Klappern zu übertönen.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/127/1911-02-26/p014.json
Cite:
Cite:
GA 127/1911-02-26/p014 · edition original