Siebenter Vortrag

GA 128/1911-03-27/p004 ·1911-03-27 · original (original)
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Nun werden wir heute gut tun, um dem menschlichen Organismus noch weiter beizukommen, ein wenig von der anderen Seite auszugehen und auf das bewußte Leben einen kurzen Blick zu werfen. Wir wissen schon aus den vorhergehenden Vorträgen, wie das bewußte Leben des Menschen sich der Werkzeuge des Blutes und des Nervensystems bedient, wir konnten aber noch nicht auf die feineren Vorgänge eingehen. Was ich jetzt sagen werde, ist etwas, was geeignet ist, die äußere Welt, die heute gebräuchliche Wissenschaft — das sei ganz offen gestanden — noch in hohem Grade zu schockieren. Aber ein jeder, der auf dem Boden des echten, wahren Okkultismus wahrhaft steht, wird Ihnen sagen, daß die Tendenz der Wissenschaft dahin geht, daß durch sie im Verlaufe von wenigen Dezennien auch diejenigen Dinge bestätigt und anerkannt werden, die wir heute noch nur aus okkulten Beobachtungen heraus sagen können. Wenn ich statt einer so kurzen Reihe von Vorträgen ein halbes Jahr über diese Dinge hier sprechen könnte, so wäre es möglich, aus den Ergebnissen der heutigen Wissenschaft alles das herbeizutragen, was geeignet ist, auch äußerlich zu belegen, was im heutigen Vortrag gesagt werden soll. Aber ich muß da manches schon dem eigenen guten Willen und den Fähigkeiten der verehrten Zuhörer überlassen. Es ist ja überall möglich, die Wege zu suchen zur äußeren Wissenschaft, die, wenn sie nicht von theoretischen Vorurteilen, sondern von den Tatsachen ausgeht, auch heute schon überall Bestätigungen finden kann für das, was auf dem Felde des Okkultismus gesagt wird. Ich bitte, alle diese Ausführungen in diesem Sinne zu nehmen.

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