Siebenter Vortrag

GA 128/1911-03-27/p021 ·1911-03-27 · original (original)
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Gehen wir nun weiter. Wir können uns denken, daß zwischen diesen beiden äußersten Polen der Salzbildung sich alle anderen Prozesse im menschlichen Organismus abspielen, und zwar im wesentlichen diejenigen, auf die wir schon hingewiesen haben. Wie wir regsame Salzbildungsprozesse haben durch das Denken, die ihren Gegenpol haben im Salzbildungsprozeß in den Knochen, der bis zu einem gewissen Grade zur Ruhe gekommen ist, so haben wir auch einen Gegenpol zu demjenigen, was wir bezeichnet haben als den innerlichen Quellungsprozeß, als Koagulation, als Flockenbildungsprozeß, als etwas Ähnliches wie eiweißartige Einschlüsse, welche unter dem Einflusse unseres Gefühlslebens entstehen, als äußeren Ausdruck unseres Gefühlslebens. Dieser Gegenpol zeigt sich in dem, was mehr innere Prozesse unseres Organismus sind, und nimmt teil an einem solchen unbewußten Quellen, an einem Dichterwerden von Substanzen, welche sich bilden und einlagern als Wirkung des makrokosmischen Astralsystems. Es ist der Knochenleim, der teilnimmt an dem Knochenbildungsprozeß und der den anderen Knochensubstanzen eingefügt wird. Das ist der andere Pol des Quellungsprozesses gegenüber dem, was als physisches Korrelat durch unser Gefühl entsteht.

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Cite: GA 128/1911-03-27/p021 · edition original