{"corpus":"steiner","locus":"GA 128/1911-03-28/p014","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun müssen wir uns einmal mit den einzelnen Phasen dieses Kreislaufes noch etwas beschäftigen. Da handelt es sich ja zunächst darum, daß wir noch einmal den Ernährungsprozeß verfolgen, das Aufnehmen der Nahrungsstoffe, welche dadurch, daß sie vom Ätherleibe oder vielmehr von der Kraft des Ätherleibes ergriffen werden, zu einem lebendigen Strom im menschlichen Organismus werden; dann stellt sich ihnen gegenüber das innere Weltsystem, die sieben Organe, und zwar deshalb, weil - wie wir schon gesehen haben — der Mensch sonst nicht hinauskommen würde über das pflanzenhafte Dasein. Auf einer weiteren, höheren Stufe ist es notwendig, daß sich entgegenstellen dem Nahrungsstrom die Funktionen dieser sieben Organe. So wirkt also das, was aus der eigentlichen astralischen Natur des Menschen kommt, dem belebten Nahrungsstrom entgegen; der Nahrungsstrom kommt von außen, und das, was die innere Menschennatur ist, wirkt dem entgegen. Zunächst begegnet dem Nahrungsstrom, also der aufgenommenen Außenwelt, der Ätherleib, der die Nahrungsstoffe umwandelt im Verdauungssystem; dann tritt ihm entgegen der Astralleib des Menschen, wandelt die Nahrungsstoffe weiter um und gliedert sie so ein, daß sie immer mehr und mehr der inneren Regsamkeit des Organismus angepaßt werden. In seinem weiteren Verlauf muß der Nahrungsstrom auch erfaßt werden von den Kräften des Ich, des Blutes selber. Das heißt, es muß das Werkzeug des Ich mit seinem Wirken herunterreichen bis dahin, wo der Ernährungsstrom aufgenommen wird. Tut dies das Blut? Bewahrheitet sich das, was wir aus der okkulten Anschauung heraus sagen müssen?","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Achter Vortrag","site_heading":null,"date":"1911-03-28","location":null,"word_count":237,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/128/1911-03-28/p014","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/128/1911-03-28/p014"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/128/1911-03-28/p014","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}