Achter Vortrag

GA 128/1911-03-28/p022 ·1911-03-28 · original (original)
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Wir haben im Verlaufe der Vorträge auch schon angedeutet, wie in der Tat, wenn wir hellseherisch hinuntertauchen in das eigene Innere, wir aufhören, unsere inneren Organe nur so wahrzunehmen, wie sie sich dem äußeren Anblick des physischen Auges darbieten. Wir müssen hinauskommen über das Phantasiebild, das sich die äußere Anatomie von unseren Organen macht, indem wir aufsteigen zur Betrachtung der wirklichen Gestalt, die diese Organe haben, wenn wir berücksichtigen, daß diese Organe ja Kraftsysteme sind. Durch die äußere Anatomie kann gar nicht das wirkliche Sein dieser Organe ergründet werden, denn sie sieht ja in ihnen nur die hineingestopften umgewandelten Nahrungsstoffe. Und gerade dadurch, daß die äußere Wissenschaft nur diese Anschauung gelten lassen will, kann sie nicht die inneren Kraftsysteme, welche den Organen zugrundeliegen, erkennen. Für denjenigen aber, der in der Lage ist, das, was diesen Organen als Kraftsysteme zugrundeliegt, durch hellseherische Beobachtung zu schauen, der sieht, wie berechtigt es ist, die Organe mit den Namen der Planeten zu benennen, weil er erkennt, wie das Verhältnis zwischen den Planeten unseres äußeren Weltsystems sich wiederholt in unserem inneren Organsystem.

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Cite: GA 128/1911-03-28/p022 · edition original